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DER ERSTE SCOOP: Ein Reportage-Magazin, das es so noch nicht gegeben hat

Im Juli 2007 hatte die Axel Springer Akademie den Förderwettbewerb SCOOP! zum ersten Mal ausgeschrieben. Rund 2000 Nachwuchsjournalisten, gestandene Medienprofis und andere Kreative zwischen 10 und 83 Jahren hatten sich mit ihren Vorschlägen für ein originelles, neuartiges Medienprojekt beworben. Eine prominent besetzte Jury kürte die Magazin-Idee HUMANGLOBALER ZUFALL zum Sieger. Erfinder und später „Global Editor“ war Dennis Buchmann, damals 30, Diplom-Biologe und Absolvent der Deutschen Journalistenschule.

Das dreimonatlich erscheinende Magazin beschäftigte sich mit der vernetzten Welt. Es erzählte von Menschen und ihren Geschichten rund um den Erdball, die der Zufall zusammenführt: Sechs große Reportagen, sechs Protagonisten, die sich irgendwo auf der Welt irgendwann irgendwie kennen gelernt haben und die schließlich der rote Faden, der das Magazin auch äußerlich charakterisierte, miteinander verband.

Leser und Branche waren begeistert, HUMANGLOBALER ZUFALL wurde mehrfach ausgezeichnet, jedes Heft erschien mit einer besonderen, ungewöhnlichen Titelseite. Das letzte wie geplant im Dezember 2008 mit einem Thermo-Cover, das erst sichtbar wurde, wenn man die Hand darauf legte.

„Ein lesenswertes Experiment”, lobte die Frankfurter Allgemeine Zeitung das innovative Konzept. „Neue Zeitschriften, die nicht wie eine Kopie existierender Hefte aussehen, sind selten geworden”, befand der Tagesspiegel. Als „Vorzeigeprojekt“ bezeichnete HGZ der Branchendienst Kress-Report. Die Bunte empfahl: „Sollte man absichtlich kaufen!“ Und die Neue Zürcher Zeitung schrieb: „Der vollgestopfte Kiosk ist immer noch gut für Überraschungen.”