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„TALK TO THE ENEMY“: TV-Special zum Ende der Förderung durch den Ideenwettbewerb SCOOP

TV-Tipp: Heute abend sendet der ZDF Infokanal ein Special zu unserem Scoop-Gewinnerprojekt “Talk to the enemy” (21 Uhr). Dazu auch ein Schwerpunkt von Jenni Roth in der heutigen Ausgabe von “Welt Kompakt” und ein Interview mit den Macherinnen, den beiden TV-Journalistinnen Katrin Eigendorf und Sabine Streich.

Neue Debattenkultur im Netz

Am Anfang war die Talkshow. Sokrates, der Moderator, lädt zu einem gelehrten Gespräch über die großen Fragen dieser Welt. Es diskutieren: Politiker, Poeten, Propheten. Das Ziel: die positive Veränderung der Gesellschaft. Die Form ist das Streitgespräch – die Debatte.

Seither sind weit mehr als 2000 Jahre vergangen, aber diskutiert und gestritten wird wie eh und je. Das Internet hat die Möglichkeiten von Austausch und Wahrnehmung radikal erweitert. “Alle müssen sich darauf einstellen, dass es eine Kontrolle der Öffentlichkeit durch eine neue Öffentlichkeit gibt”, sagt der Medienwissenschaftler Norbert Bolz.

Dabei ist Video eine Kommunikationsart, die sich gerade stark entwickelt und mit vereinfachten technischen Möglichkeiten auch weiter wachsen wird. Youtube zeigt den Trend. Streit im Netz gibt es schon. Was fehlt ist Orientierung, Moderation, Ordnung und ein zuverlässiges Niveau. Hier setzt “Talk to the Enemy” an, kurz T2E. Das innovative Online-Format bietet auf www.talk2enemy.de jungen Videobloggern eine Plattform. Sie können sich online bewerben und werden dann geschult, um hochwertigen “User generated content” zu produzieren. “Wir wollen weg vom klassischen Talkshow-Format mit Experten. Bei uns gibt es keine Verbandsvertreter. Wir messen die Probleme am echten Leben”, sagt T2E-Macherin Sabine Streich.

T2E ist die Idee der beiden Fernseh-Journalistinnen Sabine Streich und Katrin Eigendorf. Ihr Projekt hatte 2010 den journalistischen Ideenwettbewerb “Scoop” der Axel Springer Akademie, Journalistenschule und Think Tank des Verlags, gewonnen – und wurde seitdem umfassend gefördert. “Die unabhängige Jury hatte sich für die Möglichkeit begeistert, eine neue Debattenkultur zu etablieren, und zwar in einer Sprache, die jeder versteht: Video”, sagt Akademie-Direktor Marc Thomas Spahl.

Auf der Webseite setzen sich jeweils fünf junge Videoblogger aus zwei gegensätzlichen Lagern über ein gesellschaftlich relevantes Thema auseinander. Die Debatte läuft über einen Zeitraum von bis zu drei Monaten, am Ende gewinnt der mit den besten Argumenten. Abstimmen können die User, indem sie die Videos der Blogger bewerten. Journalistisch begleitet wird T2E mit Experteninterviews und Faktenchecks. Sobald die Videoblogger ihre Kameras, ein Schnittlaptop und ihre kurze Ausbildung haben, beginnt auch schon der Streit – zum Beispiel zwischen Arm und Reich

Dass unsere Gesellschaft gespalten ist, darüber herrscht weitgehend Einigkeit. Doch wie starr die Grenzen verlaufen, zeigen die Videos. Wenn aber ein erster Schritt getan ist, sieht Medienwissenschaftler Bolz das als Chance, dass sich “eigentlich fremde Lebenswelten online wieder annähern”. Das ist das Ziel von T2E.

“Wer glaubt denn noch an Gott?” heißt das aktuelle Thema, über das fünf Christen und fünf Muslime diskutieren. Auch sie sehen “Talk to the Enemy” unterschiedlich: Während viele Muslime über ihren Glauben streiten möchten, sind Christen zurückhaltend. Die Angst, etwas Falsches zu sagen ist groß. Einig sind sich alle Blogger über den positiven Ansatz der Plattform: “Ich fand T2E von Anfang an sehr spannend. Es war etwas Neues, friedvoll mit Andersgläubigen zu streiten. Und ich habe bei dem Treffen in Berlin neue Freunde gewonnen – Christen”, sagt etwa der Muslim Sami.

“Wir wollen Streitkultur im Netz”, sagen die beiden Erfinderinnen, mit Betonung auf Kultur. Beleidigungen und Hetze sind tabu. Die Videoblogger sollen ruhig hart, aber fair miteinander streiten. Mit allen künstlerischen Freiheiten. So rappten jüngst zwei Videoblogger gegeneinander. “Das Format passt wunderbar in den Wettbewerb der Polemiken”, sagt Norbert Bolz und sieht darin einen positiven “Rückgriff auf traditionelle orale Kulturen”.

“Talk to the Enemy”, das die beiden Macherinnen auch nach dem Förderzeitraum fortsetzen werden, ist ein Medienexperiment. Bislang sind die “Scoop”-Gewinnerinnen aber hochzufrieden mit dem Feedback: “Wir werden gefunden, gelesen, geguckt und zitiert”, sagen Katrin Eigendorf und Sabine Streich. Wenn es so gelingt, die Gesellschaft ein Stück weit zu bewegen, würden sie dem 2400 Jahre alten Ziel der Talkshow sehr nahe kommen.

“Best of Talk to the Enemy: Zündstoff Glaube” Zehn junge Videoblogger erzählen aus ihrem Alltag und vertreten ihre Argumente in selbst gedrehten Videos. ZDF infokanal, 7. Juli, 21 Uhr

Macherinnen BlogDie Scoop-Gewinnerinnen Sabine Streich und Katrin Eigendorf (Foto: Lengemann)

“Talk to the Enemy” – das waren bisher 110 Videos und 1500 Kommentare. Jetzt geht die Förderung durch den Medien-Preis “Scoop” der Axel Springer Akademie zu Ende. Jenni Roth sprach mit Sabine Streich, die das Projekt gemeinsam mit Katrin Eigendorf entwickelt hat.

Wie lautet Ihr Fazit?

Die Idee hat funktioniert. Wir haben es geschafft, auf einem hohen Niveau Debatten zu führen, die man im Internet so sonst nicht findet.

Hat T2E eine neue Streitkultur im Netz geschaffen?

Ja, definitiv. Die Seite wird gut genutzt, eine Bloggerin ist sogar zu einem TV-Streitgespräch zum Thema Religion eingeladen worden. T2E ist weit mehr als eine herkömmliche Talkshow.

Streit ist bei Ihnen erwünscht. Aber die Runde Muslime und Christen eskalierte: Ein libanesischer Videoblogger musste nach Drohungen untertauchen. Wie gehen Sie damit um?

Wir haben das natürlich thematisiert und diskutiert. Gerade auf Facebook gab es eine Welle der Solidarität. Wir haben jetzt die Nachnamen aller User gestrichen, wir wollen schließlich niemanden in Gefahr bringen. Der Vorfall zeigt aber auch, wie viel wir bewirken. Da wird in Beirut einer wegen eines Eintrags auf einer deutschen Seite bedroht.

Wie kam denn die Idee zu T2E zustande?

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens von Israel haben wir, auch in Zusammenarbeit mit dem ZDF, ein Blog gemacht, in dem Jugendliche zu Wort kommen konnten. Dann wollten wir das Projekt weiterentwickeln. Da war es natürlich super, dass uns die Axel Springer Akademie mit “Scoop” die Türen geöffnet hat. Der Preis hat uns die Möglichkeit gegeben, einen Journalistentraum zu verwirklichen.

Und was wird nun aus dem Projekt?

Es geht auf jeden Fall weiter, der Spaß und Erfolg sind jede Arbeitsstunde wert. Das ist eine unglaublich spannende Form von Journalismus. Wir suchen jetzt nach neuen Partnern.




14. Oktober 2010

SCOOP2 ist online: Das erste Thema von TALK TO THE ENEMY heißt „Arm gegen Reich“

Plattform für eine neue Streitkultur / Ab sofort unter www.talk2enemy.de

TALK TO THE ENEMY, Gewinnerprojekt des SCOOP-Ideenwettbewerbs der Axel Springer Akademie, ist online. Aufwww.talk2enemy.de setzen sich jeweils fünf junge Videoblogger aus zwei gegensätzlichen Lagern intensiv über ein gesellschaftlich relevantes Thema auseinander. Den Anfang macht „Arm gegen Reich“. Alle drei Monate startet ein neues Thema mit neuen Protagonisten. Die Plattform wurde entwickelt und realisiert von den beiden Journalistinnen Sabine Streich und Katrin Eigendorf. TALK TO THE ENEMY wird durch die Axel Springer Akademie ermöglicht, die auch die Macherinnen bei der Umsetzung unterstützt hat.

Im Mittelpunkt der Webseite steht immer wieder neues Filmmaterial, das einen authentischen Einblick in die Lebenswelt und Perspektiven der Videoblogger gibt. Konflikte werden so verständlich aufbereitet und ausgetragen. Besucher von talk2enemy.de können sich durch eigene Videobeiträge und Kommentare in die Diskussion einbringen. Die Webseite ist hierfür eng mit YouTube, Facebook und Twitter verknüpft. Der Hamburger Diplom-Psychologe Uli Heidemann wird als Moderator die Debatte betreuen und Orientierung geben.

„Wir begleiten das Projekt journalistisch, wollen die Diskussion immer wieder neu beleben. Es wird einen professionellen Fakten-Check der Argumente sowie Experten-Interviews geben“, sagt Sabine Streich. Katrin Eigendorf ergänzt: „Wir möchten mit dem Projekt nicht nur eine neue Streitkultur im Internet schaffen, sondern auch Jugendliche und junge Erwachsene ermuntern, ihre Kreativität auszuleben und Web und Video für sich zu nutzen.“

TALK TO THE ENEMY hatte sich beim SCOOP-Ideenwettbewerb durchgesetzt und eine prominent besetzte, unabhängige Jury durch seine Originalität überzeugt. „Kreativität gehört zu den wichtigsten Unternehmenswerten bei Axel Springer. Mit SCOOP wollen wir Menschen fördern, die mit ganzer Leidenschaft für eine Idee stehen und ihnen die Chance zur Verwirklichung geben, unabhängig von Marktforschung und Businessplänen“, sagt Marc Thomas Spahl, Direktor der Axel Springer Akademie.

Die Protagonisten

„Richtig streiten – Besser verstehen“ – das ist der Leitsatz von TALK TO THE ENEMY. Die Protagonisten bei "Arm gegen Reich" sind zwischen 18 und 30 Jahren alt. Sie wurden von den beiden SCOOP-Gewinnerinnen zu Videobloggern ausgebildet. „Wir wollen, dass sie Gegensätze ungefiltert darstellen und die Community zum Mitdiskutieren anregen“, sagen die Macherinnen.

Frank, Friseurmeister in Berlin, ist einer der Videoblogger. Er sagt von sich selbst, dass er „arm trotz Arbeit“ ist. Dagegen empfindet Roman, Künstler aus Hamburg, Armut als Befreiung. Das schwierige Leben als alleinerziehende Hartz-IV-Empfängerin zeigt Sandra aus Offenbach. Für Mable, die auf der Seite der Armen steht, sind Familie und Freunde der wahre Reichtum. Zeda aus Frankfurt rappt gegen Ausländerfeindlichkeit, Krieg sowie Unterdrückung, kann von ihrer Leidenschaft alleine jedoch nicht leben.

Der Fotograf Caleb vertritt die Meinung: Man kann fast alles erreichen, was man will. Der 18-jährige Lukas ist bereits Unternehmer und träumt davon, sich mit 25 Jahren zur Ruhe zu setzen. Den internationalen Jet-Set genießt Anna, die auf der Suche nach dem großen Karrieredurchbruch ist. Der steht der hart arbeitenden Wirtschaftsprüferin Claudia kurz bevor, sie erklimmt mit rasanter Geschwindigkeit die Karriereleiter. Jeden Tag als einzigartige Bereicherung empfindet Marie-Elisabeth, eine kunstbegeisterte Schülerin. Sie weiß um ihre privilegierte Stellung und engagiert sich deshalb sozial.

TALK TO THE ENEMY wird auch im Fernsehen zu sehen sein. Am Ende jeder Staffel sendet der ZDFinfokanal eine Dokumentation über den Verlauf der Debatte. Mehr Informationen zum SCOOP-Ideenwettbewerb gibt es auf www.mein-scoop.de und www.axel-springer-akademie.de.


09. Juni 2010

Sieger des Ideenwettbewerbs SCOOP der Axel Springer Akademie: Das Multimedia-Projekt TALK TO THE ENEMY

Internet-Plattform für eine neue Debatten-Kultur in Deutschland / Start im August 2010

Die Axel Springer Akademie hat das innovativste Medienprojekt gesucht und gefunden: TALK TO THE ENEMY heißt der Gewinner des Förderwettbewerbs SCOOP, der sich gegen 1.200 Bewerbungen durchgesetzt hat. Katrin Eigendorf und Sabine Streich sind die beiden Macherinnen des auf ein Jahr angelegten Projekts. Start der Online-Plattform ist Mitte August 2010.

Während klassischer Journalismus bewusst Distanz wahrt, eröffnet das Internet mit User Generated Content und Social Media neue Dimensionen der Berichterstattung. Die Idee: Je fünf junge Protagonisten aus zwei verfeindeten Lagern werden von den beiden Reporterinnen als Videoblogger geschult, um ihre Lebenswelten und Perspektiven abzubilden. Neben zahlreichen Features des Web 2.0 wird authentisches, exklusives Filmmaterial im Zentrum der Website stehen, das journalistischen Vorgaben folgt. So werden Konflikte pointiert aufbereitet, argumentativ ausgetragen und von der Community diskutiert werden.

"Konflikte sind der Urstoff journalistischer Arbeit. Das Projekt hat uns überzeugt, weil es das Potenzial hat, eine neue Streitkultur zu entwickeln und so auch eine junge Zielgruppe anzusprechen", fasst Marc Thomas Spahl, Direktor der Axel Springer Akademie, das Urteil der SCOOP-Jury zusammen.

"Wichtigstes Ziel ist es, Gegensätze ungefiltert darzustellen. Wir möchten die Diskussion darüber immer wieder neu beleben und den User zur Interaktion anspornen", sagt Katrin Eigendorf. In regelmäßigen Abständen werden auf www.talk2enemy.de unterschiedliche Themen mit neuen Protagonisten angepackt. Sind Soldaten Mörder? Sind Umweltschützer gut? Was trennt die Parteien im Nahost-Konflikt? Was deutsche und holländische Fußballfans? TALK TO THE ENEMY will die Debatte crossmedial neu erfinden: non-linear, ohne starre Dramaturgie, ohne festgelegtes Ende und wird dabei neue Wege im Online-Journalismus gehen.

"Wir haben schon lange davon geträumt, TALK TO THE ENEMY umzusetzen. Daher freuen wir uns ganz besonders über die Förderung der Axel Springer Akademie und die vielen Türen, die sich nun für uns öffnen", so Sabine Streich.

Katrin Eigendorf, 47, arbeitete nach Journalistik-Studium und Volontariat als Reporterin für die ARD in Paris, war RTL-Korrespondentin in Moskau und ist seit 1999 Redakteurin im Ressort Außenpolitik des ZDF. Sabine Streich, 39, ist Journalistin, Dozentin sowie Beraterin für Videojournalismus. Sie hat in Frankfurt Soziologie sowie in Mainz Theater-, Film- und Medienwissenschaften studiert und absolvierte die Filmklasse an der Akademie für Bildende Künste in Mainz. Beide Gewinnerinnen haben bereits beim Projekt "Real Time Players" des ZDF Erfahrungen mit einer Online-Plattform gesammelt und daraus die SCOOP-Idee weiterentwickelt. Bis Mitte August wird nun die Website aufgebaut, das erste Thema und die Protagonisten ausgewählt und diese technisch und journalistisch geschult.

"Wir freuen uns, dass es nach HUMANGLOBALER ZUFALL erneut gelungen ist, ein ebenso innovatives wie journalistisch spannendes Format zu finden, mit dem wir das experimentelle Mediensponsoring unseres Hauses fortsetzen", so Dr. Andreas Wiele, Vorstand BILD-Gruppe und Zeitschriften und Mitglied der SCOOP-Jury.

Über SCOOP

Bei SCOOP wurde ein neues Medienprojekt gesucht, das sich allein durch Kreativität und Originalität auszeichnet. Egal welche Mediengattung und Erscheinungsweise – einzig die journalistische Idee musste überzeugen. Für die Umsetzung der Gewinneridee stellt die Axel Springer Akademie bis zu 500.000 Euro zur Verfügung und unterstützt das Siegerprojekt umfassend. Mitglieder der unabhängigen Jury waren Oliver Berben (Filmproduzent), Katharina Borchert (Geschäftsführerin Spiegel Online), Mirko Borsche (Art Director), Michael Conrad (Präsident Berlin School of Creative Leadership), Max Hollein (Direktor Schirn Kunsthalle Frankfurt), Felix Petersen (Mitgründer der Online-Plattform plazes.com), Miriam Pielhau (Moderatorin), Tim Renner (Musikproduzent) und Nadine Schemmann (Illustratorin). Für die Axel Springer AG waren Dr. Andreas Wiele (Vorstand BILD-Gruppe und Zeitschriften), Marc Thomas Spahl (Direktor Axel Springer Akademie) und Jan-Eric Peters (Chefredakteur aller WELT-Titel) in der Jury vertreten.


26. Februar 2010

Der SCOOP ist gefunden

Mehr als 1200 Nachwuchsjournalisten, gestandene Medienprofis und Kreative haben sich mit ihren Ideen für ein neuartiges Medienprojekt beim Förderwettbewerb SCOOP der Axel Springer Akademie beworben. Am Donnerstag, 25. Februar 2010, tagte die prominent besetze Jury im Berliner Axel-Springer-Haus, um aus sechs Finalisten den SCOOP-Gewinner zu bestimmen. Die Axel Springer Akademie setzt damit die Tradition der experimentellen Medienförderung nach Projekten wie DER FREUND und HUMANGLOBALER ZUFALL fort. Das Siegerkonzept wird in einem Zeitraum von bis zu zwei Jahren und mit einem Förderbetrag von maximal 500 000 Euro gefördert.

Den 12 Juroren, selbst Kreative unterschiedlicher Genres, lagen die unterschiedlichsten Ideen vor – von Printtiteln, über Internet-Portale und Bewegtbild-Projekten bis hin zu Crossmedia-Konzepten. Marc Thomas Spahl, Jury-Vorsitzender und Direktor der Axel Springer Akademie, die das neue Projekt herausgeben wird: „Wie schon beim ersten SCOOP waren wir auch diesmal begeistert, wie viele außergewöhnliche, phantastische Ideen eingereicht wurden. Die Entscheidung ist der Jury nicht leicht gefallen – aber am Ende kann eben nur einer den SCOOP landen. In den nächsten Wochen werden wir mit dem Sieger die Umsetzung planen und dann den Gewinner sowie das Projekt vorstellen.“

Gut gelaunte Jury nach ihrer Sitzung. Von links: Marc Thomas Spahl (Direktor Axel Springer Akademie), Nadine Schemmann (Illustratorin), Dr. Andreas Wiele (Vorstand Axel Springer AG), Miriam Pielhau (Moderatorin), Oliver Berben (Filmproduzent), Tim Renner (Musikproduzent), Jan-Eric Peters (Chefredakteur WELT-Gruppe), Felix Petersen (Mitgründer der Online-Plattform plazes.com), Michael Conrad (Präsident Berlin School of Creative Leadership)

Gewinner des ersten SCOOP-Wettbewerbs war das Reportagemagazin HUMANGLOBALER ZUFALL des damals 30-jährigen Journalisten Dennis Buchmann. Im Mittelpunkt des auf vier Ausgaben begrenzten Formats standen spannende Geschichten von Menschen rund um den Globus, die der Zufall zusammengeführt hat. Die vier Ausgaben von HUMANGLOBALER ZUFALL erschienen von April bis Dezember 2008. Für das redaktionelle Konzept und die hochwertige Gestaltung wurde das Magazin mehrfach ausgezeichnet – zuletzt mit dem international renommierten Design-Preis „Red Dot Grand Prix 2009“.




24. Februar 2010

Marc Thomas Spahl im Meedia-Interview über den aktuellen Scoop.